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Gil Edwards & Band

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PostHeaderIcon Liebe Musiker, Bands, Künstler und solche, die sich dafür halten...

falls Ihr Euch für einen Auftritt in unserer Hütte bewerben 
wollt, könnt Ihr Euch hier vorab über die Gegebenheiten
informieren und so entscheiden, ob es überhaupt
für Euch sinnvoll ist, Eure kostbare Zeit mit uns
zu verschwenden.

Wenn ja, schickt Eure CDs und Infos per Post oder
per Email. Eine CD die per Post kommt, hat übrigens mehr
Chancen gehört zu werden, als Sachen, die ich im Netz erst
suchen muss. Vom Telefon rate ich erstmal ganz ab.
Grund: keine Zeit.
Da brennen mir dann höchstens die Frikadellen an -
und außerdem telefoniere ich nicht gerne.
Stilistisch ist alles gefragt, was man in einer Kneipe so
spielen kann. Weniger gefragt ist z.B. Punk, Heavy Metal,
Jazz etc.

Und wichtig: alle, die nur „in it for the money“ sind,

können sich auch die Email gleich sparen.

 

Da gibt es Gruppen, die sagen: “wir brauchen aber soundsoviel, 
weil wir uns einen neuen Transporter (oder Anlage, oder Licht
etc.) gekauft haben.“
Liebe Leute, ich bin doch nicht dafür da, Euch Euer Hobby zu
finanzieren. Soll ich ´n Kredit aufnehmen, nur weil Combo XY
Auftritte braucht? Wenn ich mir ´ne neue Jeans kaufe, kann ich
doch auch nicht gleich die Bierpreise erhöhen.

Und dann stehen in einigen Verträgen ja auch noch die zwei
Aufbauhelfer, die der Veranstalter stellen soll. Wenn
demnächst der Bierlieferant verlangt, dass ich zwei Leute
stellen soll, die ihm die Fässer in unseren Keller bringen,
werde ich mir sicherlich einen anderen suchen.
Sonst könnte ich mir ja auch vorbehalten, dass diese zwei
Leute anschließend bei Euch mitspielen und Euch dann auch
noch bei der Programmgestaltung behilflich sind.

Da gibt es ja ganz unterschiedliche Gruppen: solche, die mit
kleiner, kompakter Anlage kommen, eine halbe Stunde für
den Aufbau brauchen (einschließlich Soundcheck) und
hinterher einen Bombensound haben.
Und die, die 5 Stunden aufbauen (wirklich schon geschehen),
mit einer Anlage, die auch gerne in der Dortmunder
Westfalenhalle benutzt werden kann. Und dann klingt`s
hinterher gar gräuslich. Muss ich erläutern, welche Art
von Gruppen wir bevorzugen?

Nicht so gerne gesehen sind auch die Gruppen, die einen
Auftritt mehr als Familienausflug ansehen. Die Anzahl der
mitgereisten Freunde übertrifft da meistens bei weitem die
der Zuschauer.
Und wenn als erstes, bevor noch die Anlage ausgeladen
wird, ein Pulk kreischender Damen ´reinstürzt mit der Frage,
welche Sektsorten am Start sind, mache ich mir um die
Qualität des Konzertes schon Gedanken.

Dass ich den meisten Gruppen mit Mehrfachsteckdosen,
Verlängerungskabeln, Mikrohalterungen und dergleichen
aushelfen muss, daran habe ich mich ja gewöhnt, frage mich
aber trotzdem, warum jemand, der auf professionell macht,
das einfachste Handwerkszeug nicht dabei hat (das würde
bei mitgeführten Getränken bestimmt nicht passieren).

Schlimmer sind dann schon die Gruppen, die kurz vorm
Auftritt erstmal ihre Anlage reparieren müssen. Auf einer
längeren Tour kann ja schon mal das ein oder andere kaputt
gehen, aber bei Gruppen, die nur am Wochenende aus dem
Proberaum kommen, habe ich dafür kein Verständnis. Aber
vielleicht mache ich ja auch noch mal einen Ersatzteilhandel
auf, und dass ich für die Reparaturen einen Elektroniker
bereitzustellen habe, könnt Ihr mir ja auch noch in den
Vertrag schreiben.

Egal, ob bei uns, oder in einer anderen Kneipe, Club etc.:
der Veranstalter wird es immer begrüßen, wenn die Musiker
(oder Roadies) mit ihm Kontakt aufnehmen, bevor sie anfangen
die Kneipe umzubauen. Es macht sich äußerst ungünstig, wenn
der Schlagzeuger sein Gerät mit Nägeln im neuen Parkett
fixiert. Und glaubt mir bitte, jeder Wirt weiß genau, warum an
welcher Stelle der Kneipe Tische, Stühle oder Hocker stehen
(zumindest wenn er über 300 Veranstaltungen hinter sich hat).
Also bitte mal eben fragen, bevor plötzlich alle Hocker auf
der Bühne stehen, oder Tische mitten im Publikum, nur weil
irgendeine Box noch besser postiert werden muss.

Das hört sich vielleicht alles arrogant an, aber ich habe
früher selber mal Musik gemacht und zwar zu einer Zeit,
als es noch keine Anlagen gab, die man mit einem PKW
transportieren konnte. Wir mussten auch zu Kneipenauftritten
mit dem LKW anreisen und haben entweder selber geschleppt,
oder uns Roadies geleistet, die dann eben von der Gage
abgingen.
Und dass in unserem Vertrag auch noch die Whiskysorte
explizit aufgeführt war, ist mir heute noch peinlich.

Wenn eine Combo aber gute Mucke macht und trotzdem keine
Starallüren hat, werden wir bestens miteinander auskommen.
Fragt einfach die, die schon hier waren.
 
Pöngse fragt:
Wie heißt der Affe mit Vornamen?
 
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